Lyrik
Der Olivenbaum
Der Text zu dem Lied "Der Olivenbaum" stammt von der auch unter dem Künstlernamen San Mao bekannten Schriftstellerin Chen Ping. 1943 in Chongqing geboren, emigrierte sie mit ihrer Familie nach Taiwan. Chen Ping lebte u.a. in Spanien, Deutschland, den USA, der Westsahara und auf den Kanarischen Inseln. Sie nahm sich im Alter von 48 Jahren in Taipei das Leben. Übersetzt von Martin Winter
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Gesellschaft
"Papa, wir sind in Österreich! "
Von der Asienkrise getrieben verschlug es den Südkoreaner Kim Jun mitsamt seiner Familie Ende der 1990er nach Österreich, wo er als Tellerwäscher einen mühevollen Neuanfang wagte. Heute ist er Manager einer Akakiko Filiale und befindet sich mit seiner Familie auf einer Gratwanderung zwischen der österreichischen und koreanischen Identität.weiter...
Politik
Sprache und Integration
Dass Migrantinnen, die in Österreich leben möchten, Deutsch lernen müssen, ist für viele selbstverständlich. Sprache wird als Schlüssel zur Integration (an)gesehen. Doch wie verhält es sich mit Migrantinnen der zweiten oder dritten Generation? Welche Möglichkeiten haben sie, die Sprache ihrer Eltern zu lernen? Zwei chinesische Migranten berichten über ihre Erfahrungen.weiter...
Kultur
Ein Herz für einen Brückenschlag
Die Evangelisch-koreanische Gemeinde in Wien besteht seit etwa 40 Jahren. Was einst als Gottesdienst und Gebetstreffen emigrierter Koreanerinnen in den eigenen vier Wänden begann, hat sich über die Jahre zu einer weitreichenden Gemeinde mit etwa 400 Mitgliedern entwickelt, die sich regelmäßig im eigenen angekauften Gemeindegebäude mit Kirche im dritten Wiener Gemeindebezirk trifft. Laut Zi-Su Kim, einem Mitarbeiter der Jugendgruppe, ist die Gemeinde wie eine kleine Familie, die auch eine Anlaufstelle für Familien aus Korea bietet.weiter...
Politik
Zwischen Pressefreiheit und Zensur?
Die Zensur durch die Volksrepublik China mache „keinen Halt vor der geografischen Grenze“ des Landes, auslandschinesische Medien seien „rotinfiltriert“ und übersee-chinesische Communities leiden an der „Unterdrückung unabhängiger Stimmen“ und der „Manipulation der öffentlichen Meinung.“ Aussagen wie diese werden seit Jahren unter einigen KPCh-kritischen auslandschinesischen Medienvertretern laut, die sich mit der Politik der chinesischen Regierung gegenüber auslandschinesischen Presse-, Internet-, Fernseh- und Rundfunkmedien konfrontiert sehen.weiter...
Kultur
"Die idyllische Stadt existiert nirgendwo"
Sehnsucht nach Wien hatte er bereits, bevor er die Stadt je gesehen hatte. „Ich habe mir Wien als alte Kaiserstadt vorgesellt, mit Häusern in Jugendstil-Architektur und einer von Klimt, Schiele und den Wiener Werkstätten dominierten Kunstszene“, sagt der Dichter und Maler Q.G. Li.weiter...
Kultur
Die Geschichte des Kim Jong-Ryul
In dem 2010 im Ueberreuter Verlag erschienenen Buch „Im Dienst des Diktators: Leben und Flucht eines nordkoreanischen Agenten“ erzählen die österreichischen Journalisten Ingrid Steiner-Gashi und Dardan Gashi die Lebensgeschichte eines seit zwanzig Jahren in Österreich lebenden ehemaligen nordkoreanischen Agenten.weiter...
Gesellschaft
Österreichisch-taiwanesische Identität in Taiwan
Yi-Jye Chen spricht mit mir darüber, wie er in Österreich aufgewachsen ist, wie er zur Volksrepublik China steht, über die Parlaments- und Präsidentschaftswahlen im Jänner und aus welchen Gründen er nach Taiwan ausgewandert ist. Ein Porträt.weiter...
Gesellschaft
Das Webtagebuch als Draht zur Heimat
Eine Weltkarte mit rosa Pins auf der Startseite, generiert aus den Besucherstatistiken, verrät, dass Menschen aus aller Welt den Weblog von Ishimoto Yuki lesen. Der Header zeigt Bilder von Ishimotos Tochter Alice und ihren Katzen. Seit 2008 schreibt die Japanerin in ihrer Landessprache über ihr Leben und das ihrer Freunde und Verwandten in Wien.weiter...